CTR-Modell plus CTI-Modell und Lernerfolg

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Der 'tägliche' A.M. Alchemie Podcast: "Denn mir ist was aufgefallen und ich dachte, ich teile es mit mir." Link zum Podcast: https://shows.acast.com/am-alchemie

Welt, sei mir gegrüßt, mit einem wunderbaren guten Morgen, heute am 14.11.2023. Ich bin Roman Rackwitz und heute möchte ich einen Gedanken zu einem Tool teilen, das ich von Benjamin Jaksch gehört habe: CTR. Benjamin ist Learning Catalyst und hilft Unternehmen beim Thema Lernen. Vor vier Tagen hat er ein Video zum Thema CTR gepostet, ein Werkzeug, das er empfiehlt und von Nick Shackleton-Jones stammt. CTR steht für C wie Concern, T wie Task und R wie Ressource. Wir haben ja ähnliches Modell namens TCI: T steht für Trigger, C für Content und I für Impact. Ich möchte beides kurz zusammenbringen, denn es passt gut. Zuerst kommt beim CTR Modell das C für Concern – wo liegen Herausforderungen oder Probleme? Bei uns nennen wir das den Trigger – was motiviert mich, mich mit Content auseinanderzusetzen? Dann kommen T und R – Tasks und Ressourcen – welche Aufgaben müssen gelöst werden und welche Ressourcen werden dafür benötigt? Aus Sicht des Lernbegleiters macht das Sinn, um die richtigen Tools zur Verfügung zu stellen. Bei uns wird dieses Thema unter dem C zusammengefasst: Content. Hierbei muss man sich Gedanken über die Aufgaben und benötigten Ressourcen machen. Unser Modell enthält auch den I-Punkt für Impact: Wenn jemand eine Herausforderung erkannt hat und den Content erhalten hat, möchte diese Person erleben, dass es funktioniert hat. Das kann auch bedeuten, dass man etwas Neues ausprobiert und erkennt, dass es nicht funktioniert hat, aber man hat den neuen Ansatz angewendet und kann daruch nun die nächsten Entscheidungen treffen. Es wäre spannend, wenn Lernbegleiter sicherstellen könnten, dass Lernende die Möglichkeit haben, diesen Impact zu erleben. Wenn das passiert, entsteht ein positives Gefühl und der Trigger für die nächste Lernsession ist leichter zu finden. Etwas einfacher ausgedrückt: Die Bestätigung, dass es sich gelohnt hat, mich mit einem Thema auseinanderzusetzen, lässt mich klüger zurück. Beim nächsten Thema wird es ähnlich sein – eine großartige Verknüpfung. Der Impact bedingt also den Trigger beim nächsten Mal. Überlegt man, wie man das CTR-Modell erweitern oder mit unserem kombinieren könnte, erkennt man folgende Bereiche: Ich erlebe in der Realität einen Concern oder Trigger, dann habe ich den Inhalt, der aufgrund der Aufgaben aufgebaut sein muss. Wo finde ich das Wissen und wie ist es aufbereitet? Wie interaktiv, die Usability und Experience sind ebenfalls wichtig. Der letzte Bereich ist dann der Impact, der vielleicht direkt zum nächsten Concern führt oder zumindest die Hürde bei den Leuten für die nächste Lerneinheit senkt.

Vielen Dank an Ben für seine regelmäßigen Inspirationen. Wer ihn noch nicht kennt: Benjamin Jaksch auf LinkedIn bietet immer wieder guten und lehrreichen Inhalt. Damit verabschiede ich mich in den heutigen Tag. Umgebt euch mit anderen, die euch fordern, und genießt euren Tag.

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